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Medienmitteilung vom 9. Februar 2010
Hochwasserschutz Worb: Jetzt erst recht!
Die Chance, die „Verkehrssanierung“ und den „Hochwasserschutz“ koordiniert bauen zu können ist einmalig. Nach den den erfreulichen Signalen aus Bundes-Bern sind die Chancen für einen rechtzeitigen Baubeginn der Verkerssanierung gut. Ein JA am 7. März 2010 zum „Wasserbauplan Worble“ ist jetzt besondes wichtig!
Am 7. März 2010 entscheiden die Worber Stimmberechtigten über den „Wasserbauplan Worble“. Mit der Realisierung dieses Hochwasserschutzprojekts soll Worb ab 2010 bestmöglich vor Überschwemmungen geschützt werden. Für die Realisierung dieser Massnahmen haben die Worber Stimmberechtigten einen Rahmenkredit von 16,8 Millionen Franken zu bewilligen. Weil Bund und Kanton die Kosten mittragen, muss Worb mit Nettokosten von rund 5 Millionen Franken rechnen.
Die Worber Grossprojekte „Verkehrssanierung“ und „Hochwasserschutz“ sind aufeinander abgestimmt: Die Strasse und die neue Worble verlaufen über weite Teile im selben Korridor. Das eine Projekt ohne das Andere zu bauen wäre sträflich und würde letztlich Mehrkosten generieren. Die Kritiker des Hochwasserschutz-Projekts übersehen einen weiteren ganz wesentlichen Punkt: Die von ihnen postulierten Änderungen und Kürzungen setzen die Unterstützung des Bundes und des Kantons aufs Spiel, weil gewisse Standards hinsichtlich Renaturierung etc. nicht mehr erfüllt würden. Aus diesem Grund könnte der Hochwasserschutz in "abgespeckter" Form die Gemeinde teurer zu stehen kommen als mit dem vorgeschlagenen Projekt.
Für ein JA zum Hochwasserschutz sprechen folgende 5 Gründe:
1. Worb muss dringend vor Hochwasser geschützt werden. Das Konzept „Rückhalt wo möglich, Überflutung wo zumutbar, Ableitung wo nötig“ ist gut durchdacht.
2. Die heutigen Bäche und der im Jahr 1971 erstellte Worblekanal können die anfallenden Wassermengen nicht mehr bewältigen. Sie müssen ausgebaut und umgeleitet werden.
3. Der Hochwasserschutz und die Verkehrssanierung sind aufeinander abgestimmt.
4. Der «Wasserbauplan Worble» entspricht den kantonalen Vorgaben.
5. Von Bund und Kanton sind Beiträge von 60 bis 80 % zu erwarten.
Kontakte:
– Guy Lanfranconi, FDP-Vize-Präsident Sektion Worb, Tel. 079 434 67 00
– Ueli Emch, FDP-Fraktionspräsident, Tel. 079 300 27 94 |
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